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      • Von Elektro PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Claus

        Ein Automodell lebt normalerweise für sieben Jahre nach dem es erstmals zum Verkauf angeboten wurde. Nach diesen sieben Jahren erscheint die n?chste Generation des Automodells. Für die dann ausgelaufene Generation halten die Autohersteller aber noch mindestens 10 Jahre lang originale Ersatzteile bereit. Je nachdem, wie beliebt das jeweilige Modell war, werden die Ersatzteile auch mehrere Jahrzehnte lang produziert.
        Ja, leider ist das so. Was die Elektronik angeht wahrscheinlich auch nicht mehr anders m?glich, aber das sind wir wieder beim Thema ?kologie M?rchen und übertrieben Aktionismus. Die früheren 1.8, 2.0, 2.3 und aufw?rts Saugmotoren konnten bei guten Umgang locker eine halbe Million Km schaffen, heute werden 1,0 Liter Motoren mit Turbolader gebaut die schon von Haus aus nur auf 160000 Km ausgelegt sind ( zumindest wenn ich diversen Inhalten im Internet und den Aussagen verschiedener KFZ Meister trauen kann, das ist ja heut zu tage auch alles relativ..).
        Das rechnet aber kaum jemand in die ?kobilanz eines Fahrzeuges ein, ein Fahrzeug, das 20 Jahre f?hrt ist, aus meiner Sicht zumindest, ?kologischer als aller 3-4 Jahre ein neues Auto herzustellen, welches wertvolle und begrenzte Ressourcen verschwendet....
        Und wenn man sieht wo der Trend mit den Elektroautos hingeht, dort stellt sich mir nach sp?testes 7-10 Jahren auch die Frage Akku defekt= wirtschaftlicher Totalschaden?
        Dabei gab es gute ansetzte mit Wechselakkusystemen in einer Art Tankstellennetz. Aber das ist wieder ein anderes Thema...

        Zum Thema zurück, ich finde es gut das noch solche Produkte angeboten werden, da ich in meinem Bekanntenkreis zumindest den Trend zu Jung und Oldtimer als 2. Fahrzeug sehe und dort so etwas gern angenommen wird, wenn auch als Nischenprodukt.
        In den Schwellenl?ndern sin diese Nachrüstl?sungen aber immer noch sehr gefragt, weil die Automobilhersteller dort oft "alten" Komponenten aus Europa ein zweites Leben einhauchen.
        Man wird sehen was die Zukunft bringt....

        Im DAB+ Bereich gibt es übrigens laut diversen Foren zumindest bei Herstellerl?sungen auch teils schlechteren Empfang als im Nachrüstsektor, aber ab 2020 gibts ja dann, laut EU, DAB+ Hardwarepflicht bei Neuzulassungen im Auto.
      • Von xkraid Kabelverknoter(in)
        Irgendwie schon schade, das man nicht mehr so einfach mal das Radio tauschen kann, wie das z.B. früher bei meinem Golf 4 (Bj 99) noch der Fall war.
        Bei meinem neuen Golf 7 (Bj 2017) hat das Radio leider ein kleines Problem mit der Medienwiedergabe von USB/SD Karte.
        In unregelm??igen Abst?nden initialisiert sich das Ger?t einfach von selbst und startet beim ersten Lied auf dem Datentr?ger.
        Das ist mir in der ganzen Zeit (ca. 15 Jahre) mit meinem Kenwood Einbauradio im alten Auto nicht ein einziges mal passiert.

        Aber inzwischen ist das ganze Infotainment System ja schon so stark mit s?mtlichen Systemen verzahnt, das ein Wechsel nur sehr schwer m?glich und zudem auch noch extrem teuer ist.
      • Von PCGH_Claus Redaktion
        Zitat von Elektro
        Das sehe ich anders. Gerade zur Jahrtausendwende wurden von vielen Herstellern die mit Abstand besten Auto gebaut, was Laufleistung von Motoren, Rostanf?lligkeit und ?hnliches angeht.. da k?nnen viele Neuwagen nur davon tr?umen...und gerade was den Restwert angeht kann man sich extrem t?uschen, rs gibt genug "alte" Fahrzeuge die mehr Wert haben als die heutigen "Spielzeugautos" mit Ihren Softwareproblemen...


        In der Tat sind die Autos seit der Jahrtausendwende ziemlich robust geworden, was die "klassische Mechanik" angeht. Man kann zu Recht sagen, dass aktuelle Autos erheblich langlebigere Motoren, bessere Karosserien, Fahrwerke etc. haben, als um 1980 und noch früher.
        Allerdings: Gerade Baujahre in den ersten Jahren der 2000er leiden manchmal unter Elektronikfehlern. Es war noch relativ neu, dass es Bordcomputer, Radios mit Display und Navigationsger?te gab. Da konnte es schon mal zu Problemen damit kommen.

        Generell ist es aber so, dass Festeinbau-Radios und Festeinbau-Navis eine robuste Software haben müssen. Das bedeutet, dass der Programmcode m?glichst ein "Autoleben lang" unver?ndert seinen Dienst tun muss. Erst seit Tesla das Model S im Jahr 2012 vorgestellt hat, hat sich die Einstellung der Autohersteller ge?ndert. Nun gibt es auch Festeinbau-Navis, die sich via Softwareupdate aktuell halten lassen. Das ist auch notwendig geworden, weil es nun vernetzte Autos gibt. Und damit man diese Connectedcars gegen Hacker schützen kann, braucht man eine Software mit Updates.

        In einem modernen Auto mit Festeinbau-Navi sind eigentlich immer mindestens zwei getrennte Bordcomputer verbaut. Ein Computer kümmert sich um die Assistenzsysteme. Dafür hat dieser ein eigenes Betriebssystem - oft Blackberry QNX - das robust programmiert ist. So soll verhindert werden, dass man mit irgendeinem Update einfach so etwas ?ndern kann.
        Der andere Computer ist für das Festeinbau-Navi zust?ndig. Hier l?uft wieder ein anderes Betriebssystem. Entweder eine spezielle Version von Blackberry QNX oder eine Linux-Distribution. Die Hardware muss ganz speziellen Anforderungen genügen. Das liegt daran, dass im Auto extreme Temperaturen herrschen. Hat es drau?en 30 Grad Celsius, dann kann der Innenraum mal locker mindestens doppelt so warm sein! Damit das Festeinbau-Navi selbst dann bei 60 Grad Celsius noch funktionert, müssen die Hardwarekomponenten speziell gekühlt werden. Das Festeinbau-Navi und natürlich auch der andere Bordcomputer (für die Assistenzsysteme) werden dann bei der Fahrzeugerprobung auf Herz und Nieren im realen Stra?enverkehr, in der Wüste und der Arktis getestet.
        So kommt es, dass die Hardware eines Festeinbau-Navis schon zwei oder drei Jahre alt ist vom technischen Standpunkt (Prozessoren etc.) wenn das jeweilige Automodell auf dem Markt zum Verkauf angeboten wird.
        Ein Automodell lebt normalerweise für sieben Jahre nach dem es erstmals zum Verkauf angeboten wurde. Nach diesen sieben Jahren erscheint die n?chste Generation des Automodells. Für die dann ausgelaufene Generation halten die Autohersteller aber noch mindestens 10 Jahre lang originale Ersatzteile bereit. Je nachdem, wie beliebt das jeweilige Modell war, werden die Ersatzteile auch mehrere Jahrzehnte lang produziert.
        übrigens gibt es innerhalb der sieben Jahre in aller Regel einmal ein Facelift, bei dem kleinere ?nderungen am Automodell vorgenommen werden. Ein neues Festeinbau-Navi z?hlt oft zu den Neuerungen. Besitzt man das Vor-Facelift-Modell l?sst sich ein solches neues Festeinbau-Navi samt neuer Hardware nachrüsten. Aufgrund der langen Entwicklungszeit und der spezifischen Kühll?sungen schl?gt die neue Computerhardware aber mit Preisen zwischen 1.500 und gut 3.000 Euro zu buche.
      • Von Elektro PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        "600 US-Dollar" (zzgl. Steuern)
        +
        "Din-Schacht"
        ?

        Da letzterer von vielen Herstellern schon zur Jahrtausendwende durch propriet?re Formate ersetzt wurde, dürfte die Anschaffung des Radios schnell den Restwert des Fahrzeugs übersteigen. Aber die Bedienung von Smartphone-Funktionen vom 6-Zoll-Touchscreen des (per Kabel angebundenen...) Smartphones auf den 8,5-Zoll-Touchscreen zu verlegen ist die Investition bestimmt wert.
        Das sehe ich anders. Gerade zur Jahrtausendwende wurden von vielen Herstellern die mit Abstand besten Auto gebaut, was Laufleistung von Motoren, Rostanf?lligkeit und ?hnliches angeht.. da k?nnen viele Neuwagen nur davon tr?umen...und gerade was den Restwert angeht kann man sich extrem t?uschen, rs gibt genug "alte" Fahrzeuge die mehr Wert haben als die heutigen "Spielzeugautos" mit Ihren Softwareproblemen...
      • Von PCGH_Torsten Redaktion
        Ein Kabel bei bestehenden Systemen ist schon allein wegen dem Stromverbrauch sinnvoll, allerdings haben diese Fahrzeuge dann in der Regel auch ein Aufbewahrungsfach mit USB-Buchse. Bei Sonys Nachrüstsystem spannt das Kabel dagegen vom Touchscreen/Radio oben am Armaturenbrett zu einer Ablage weit unten, hinten in der Mittelkonsole oder gar in den Seitentüren. Natürlich funktioniert auch das, aber es sieht schlecht aus und erschwert die Bedienung, in dem Fall anderer Fahrzeugfunktionen deren Schalter verdeckt werden.

        Was sieht auch schlecht aus, l?sst sich auch schlecht bedienen und bietet den gleichen Funktionsumfang? Eine Smartphone-Halterung an der Scheibe oder einer Lüftungsdüse. Selbst wenn man ein sehr aufwendiges Modell und zus?tzlich für die Audio-Ausgabe noch einen FM-Transmitter oder passendes AUX-Kabel (oder einen MC-Adapter) dazu nimmt kostet diese Nachrüst-Variante aber keine 60 US-Dollar. Zum zehnfachen Preis sollte Sony jeden nur denkbaren Vorteil bieten; das mindestes w?ren in meinen Augen Integration via Bluetooth und eine zus?tzliche Bedieneinheit die sich in Lenkrad- oder Armlehnenn?he anbringen l?sst.
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